Ambulanter Hospizdienst
Fallbeispiel: Sie oder einer Ihrer Angehörigen sind aus dem Krankenhaus nach Hause oder in ein Pflegeheim entlassen worden, weil Sie an einer unheilbaren und fortschreitenden Erkrankung (zum Beispiel Krebs) leiden.
Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter besuchen Sie zu Hause oder im Heim und beraten Sie, Ihre Angehörigen, Ihren Pflegedienst und die behandelnden Ärzte.
Gemeinsam mit den pflegenden Angehörigen wird überlegt, wie und wo diese entlastet werden können. Auf Wunsch werden ehrenamtliche Hospizhelfer oder andere Hilfestellungen vermittelt. Sozialarbeiterinnen und Pflegekräfte beraten Sie und unterstützen bei Verhandlungen mit Krankenkassen, Sozialämtern und anderen Institutionen. Der CHV kümmert sich auf Wunsch auch um seelsorgerliche Begleitung.
Fachkräfte der Pflege leiten Angehörige an und beraten, wenn es um den Verlauf einer schweren Erkrankung, um Anpassung der Therapie und Betreuung bei Fortschreiten des Krankheitsbildes und um die Vorbereitung auf Krisensituationen geht.
Der Hospizdienst versteht sich bei all diesen Aufgaben als Ergänzung, nicht als Ersatz der bestehenden Hilfsdienste und der Versorgung durch Heim, Hausarzt, pflegende Angehörige oder Pflegedienste.
Kosten:
Der Dienst wird über Spenden und Zuschüsse der gesetzlichen
Krankenkassen finanziert und ist für die Betroffenen kostenlos.
Anfragen unter: 089 / 130787 - 61

