Stationäres Hospiz
Fallbeispiel: Sie sind schwerstkrank und haben nur noch kurze Zeit zu leben. Sie benötigen Betreuung rund um die Uhr. Die Versorgung zuhause oder in einem Heim kann nicht gewährleistet werden.
Das stationäre Hospiz bietet auf zwei Etagen 16 Einzelzimmer an. Die Kriterien für die Aufnahme sind von den Krankenkassen festgelegt, werden von einem behandelnden Arzt bescheinigt und vom Medizinischen Dienst der Kassen überprüft. Das betreuende Team aus Pflegenden, Hauswirtschaftskräften und Sozialarbeitern stellt den Erhalt der Lebensqualität der Bewohner in den Mittelpunkt. Die ärztliche Versorgung übernehmen erfahrene Palliativmediziner oder auch der Hausarzt. Das Team wird ergänzt durch Seelsorger und viele ehrenamtliche Helfer.
Angehörige, welche die Kranken im Hospiz besuchen oder begleiten möchten, sind jederzeit willkommen. Übernachtungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung, außerdem ein großes, helles Wohnzimmer mit Dachterrasse, eine Cafeteria, ein ruhiger, großer Garten mit schattigen Bäumen sowie ein „Raum der Stille“.
Kosten:
Die Kosten werden zu 90 Prozent von den gesetzlichen Krankenkassen und von der Pflegekasse übernommen. Der CHV trägt mindestens 10 Prozent des Aufwandes, finanziert durch Spenden. Für die Betroffenen entstehen keine Kosten. Privatversicherte Menschen müssen mit ihrer Versicherung vorher abklären, ob diese die entstehenden Kosten übernimmt.
Kontakt:
Brigitte Hirsch, Elisabeth Wolf: 089 / 130787 - 62
hirsch@chv.org
wolf@chv.org

