DER CHRISTOPHORUS HOSPIZ VEREIN BEGLEITET UND UNTERSTÜTZT
seit mehr als 40 Jahren Menschen in ihrer letzten Lebensphase
Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen dabei die Bedürfnisse schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen. Ein multiprofessionelles Team aus unterschiedlichen Fachleuten und ehrenamtlichen Hospizhelfern stellt umfassende Versorgung sicher.
AKTUELLES & INFORMATIVES
aus und um den Christophorus Hospiz Verein (CHV)
Mach ein Freiwilliges Soziales Jahr im Hospiz!
Ab September 2026 haben wir eine FSJ-Stelle im stationären Hospiz frei. Wir freuen uns über Deine Unterstützung!
Der CHV benötigt engagierte und fachkompetente Mitarbeiter*innen, um eine hochwertige Begleitung und Pflege der Menschen auf ihrem letzten Lebensweg zu gewährleisten.
Wenn Sie gerne in unserem Team arbeiten möchten, schauen Sie sich unsere aktuellen Stellenangebote genauer an.
Das ist unser Ziel im Jubiläumsjahr des Christophorus Hospiz Vereins. Mitglieder sind das Herzstück eines jeden Vereins. Mit einer Mitgliedschaft können Sie unsere Arbeit langfristig unterstützen und sich so für die Begleitung von schwerkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörigen einsetzen. Außerdem unterstreichen Sie damit die gesellschaftliche Bedeutung der Hospizarbeit und stärken auch unsere Position gegenüber öffentlichen Stellen.
Mit rund 400 Gästen feierten wir am 25. Juli 2025 das 40-jährige Bestehen des CHV in der Aula der Ludwig-Maximilian-Universität. Mit ein paar Bildern möchten wir an dieses wundervolle Fest erinnern und uns bei unseren Gästen für die ganz besondere Stimmung bedanken!
Im Rahmen des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ haben Schülerinnen und Schüler der Heimerer Schule zuammen mit ihrer Klassenleitung Naoual Smouni (5. v. l.) und der Schulleitung Karina König (4. v. l.) eine Spendenaktion organisiert und dem CHV 750 Euro überreicht.
In diesem Jahr fiel die Entscheidung auf den CHV, worüber wir uns sehr freuen. Die Heimerer Schule fördert aktiv soziale Projekte, um soziale Verantwortung und Empathie zu stärken.
Neuerscheinung "ZUHAUSE STERBEN"
Das ist nicht nur der Wunsch vieler Menschen, sondern auch der Titel eines druckfrischen Buches, das von Sepp Raischl, Gregor Sattelberger und Prof. Werner Schneider im Kohlhammer Verlag herausgegeben wurde. An diesem Buch haben viele CHV-Kolleginnen und Kollegen mitgeschrieben und ihre Expertise sowie Erfahrungen eingebracht. Wir gratulieren herzlich zu diesem gelungenen Buch!
Lebensqualität bis zuletzt
Unsere lebensbejahende Grundhaltung schließt sowohl eine ungewollte Lebensverlängerung als auch eine aktive Lebensbeendigung aus. Hier finden Sie die Position des Christophorus Hospiz Vereins zur assistierten Selbsttötung.
AMBULANTER HOSPIZDIENST UND ALLGEMEINE PALLIATIVE BERATUNG Beratung und Begleitung zu Hause • SPEZIALISIERTE AMBULANTE PALLIATIVVERSORGUNG (SAPV) Beratung, Koordination und Versorgung zu Hause und im Heim • PALLIATIV-GERIATRISCHER DIENST Beratung und Unterstützung für Bewohner und Mitarbeiter in Heimen
HOSPIZ- UND PALLIATIV-BERATUNGSDIENST für Menschen mit Behinderung • TAGESANGEBOT TANDEM Begegnung, Austausch, Begleitung • STATIONÄRES HOSPIZ Sicherheit und Geborgenheit in der letzten Lebensphase • INSTITUT FÜR BILDUNG UND BEGEGNUNG Vorträge, Fortbildung, Seminare
UNTERSTÜTZUNG IN DER ZEIT DER TRAUER Beratung, Begleitung, Seminare • FACHSTELLE PALLIATIVVERSORGUNG in der stationären Altenhilfe in Stadt und Landkreis München • KULTURSENSIBILITÄT Begleitung, Bildung, Vernetzung
Unsere Dienste und Angebote sind umfassend und individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Patienten und die zugehörigen Menschen abgestimmt.
Die Qualitätszirkel finden ca. viermal pro Jahr in Präsenz oder online statt. Neben fachlichen Inputs sind Fallbesprechungen und der Erfahrungsaustausch zentrale Bestandteile.
Die aktuellen Termine können bei der Fachstelle Palliativversorgung in der stationären Altenhilfe erfragt werden über fachstelle-pflegeheime@chv.org oder Tel. 089-13 07 87-63.
Das Sterben einer uns nahestehenden Person macht uns als Mitmenschen oft hilflos. Früher selbstverständliches Wissen über die Begleitung Sterbender ist mit dem Fortschritt der Medizin verloren gegangen und damit auch das Vertrauen, Sterbenden beistehen zu können. Dabei möchten die meisten zuhause sterben, begleitet von vertrauten Menschen.
Die Kurse „Ein gutes Ende - Sterbebegleitung für alle“ richten sich an alle Interessierten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Der Basiskurs vermittelt grundsätzliche Informationen zur Sterbephase, gibt aber auch Raum für Fragen und Austausch. Die Aufbaumodule sprechen für sich: einmal geht es um pflegerische Hinweise und Übungen, dann um die ebenfalls sehr praktischen Fragen, wie Sie miteinander sprechen können und schließlich um die akuten Notsituationen, wenn sich Symptome zuspitzen. Die Kurse dauern in der Regel jeweils 3 Stunden (4 Unterrichtseinheiten), können je nach Situation aber auch für Sie vor Ort angepasst werden.
Wir bieten individuelle Seminare, Workshops und Vorträge für verschiedene Zielgruppen an. Gerne konzipieren wir mit Ihnen geeignete Maßnahmen und Angebote, damit Sie die Hospizkultur und Palliativkompetenz in Ihrer Einrichtung aufbauen oder stärken können.
NEU “Lassen Sie mich in Ruhe!" - Umgang mit ”verbitterten Menschen, die sich nur schwer öffnen können
“Die Erinnerung ist ein Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können” - Biografiearbeit in der palliativen Versorgung
“Die letzten Stunden” - jeder Mensch stirbt einzigartig. Anzeichen und Bedürfnisse in der Sterbephase
Vielfältigkeit im Leben und Sterben - Menschen im Pflegeheim kultursensibel begleiten
Wozu bin ich denn noch da? - Menschen im Pflegeheim spirituell begleiten
Da und doch so fern - Menschen mit Demenz am Lebensende begleiten
Gelingende Kommunikation mit schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen
Wir bieten individuelle Seminare, Workshops und Vorträge für verschieden Zielgruppen an. Gerne konzipieren wir mit Ihnen geeignete Maßnahmen und Angebote, damit Sie die Hospizkultur und Palliativkompetenz in Ihrer Einrichtung aufbauen oder stärken können. Der zeitliche Umfang kann individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.
Themenangebote in der palliativen Begleitung:
Bedürfnisse sterbender Menschen wahrnehmen und aufgreifen, Anzeichen der beginnenden Sterbephase erkennen
Begleitung von Menschen im Pflegeheim am Lebensende (Kultursensibel, Menschen mit Demenz, Spirituell)
Biografiearbeit
Selbstfürsorge für Mitarbeitende
Kommunikation mit schwerstkranken Menschen und ihren Angehörigen
Philosophie als Lebenskunst zu verstehen bedeutet, philosophische Gedanken und Konzepte nicht nur als theoretische Überlegungen anzusehen, sondern sie aktiv in das eigene Leben zu integrieren. Diese Sichtweise kann ermutigen, über die eigenen Werte, Überzeugungen und Lebensziele nachzudenken und Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit diesen stehen.
Philosophie als Lebenskunst zu verstehen bedeutet, philosophische Gedanken und Konzepte nicht nur als theoretische Überlegungen anzusehen, sondern sie aktiv in das eigene Leben zu integrieren. Diese Sichtweise kann ermutigen, über die eigenen Werte, Überzeugungen und Lebensziele nachzudenken und Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit diesen stehen.
Der Christophorus Hospiz Verein informiert seit Jahren über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Zu ihrer Erstellung ziehen wir die Anregung und Formulierungshilfe des Bayerischen Ministeriums der Justiz heran. Um diese Informationen weitergeben zu können, hoffen wir auf ihre Mitwirkung in ihrer community bzw. Gruppe. Laden Sie uns zu sich ein. Gerne kommen wir auch mit einem Kulturdolmetscher ihrer Muttersprache. So können wir in einem vertrauensvollen Gespräch informieren, was es mit der Vorsorgevollmacht und der Patientenverfügung auf sich hat. Wir helfen Ihnen zu klären, welche medizinische Versorgung Sie wünschen und welche Sie ablehnen möchten. So können Sie Ihr Recht auf Selbstbestimmung zum Ausdruck bringen!
Die Urbilder in Märchen berühren Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Märchen erzählen in heilender Sprache. Märchenfiguren verkörpern die Schattenseiten eines persönlichen Verlustes. Sie leiten aber auch auf dem Wege des Lichtes. Während des Vorlesens und Zuhörens gewinnen wir an kreativer Selbsterfahrung. Die sehnende Seele folgt den Träumen. Die trauernde Seele verabschiedet sich vom Liebgewonnenen. Begleitende Angehörige, ehrenamtliche und hauptberufliche Mitarbeiter*innen am Kranken- und Pflegebett, pädagogisches Personal tauschen sich aus. Fühlen Sie dem Schutz und der Geborgenheit nach, die Märchen bieten können, denn sie halten ein „Seelenpflaster“ bereit.
Moderation: Gunda Stegen, M.A. Erziehungswissenschaft, Konflikt- und Krisenintervention (CAS), Märchenerzählerin in Ausbildung
Die Ausstellung „Auf und unter der Haut: Ausdruck und Kreativität in Körperbildern“ vereint zwei berührende Ausstellungen: BEHIND THE SMILE repräsentiert einen selbstgewählten Umgang der jungen Münchnerin Nana Stäcker während ihrer onkologischen Behandlung. Ihre Porträtaufnahmen zwischen lebensbejahendem Augenblick und tiefer Traurigkeit hat viele Menschen zwischen 13 und 73 Jahren ermutigt, ihrem Vorbild zu folgen. Es entstanden Fotographien im Krankheitsverlauf. Sie sind farbenfroh und ausdrucksstark. Jede Aufnahme ist eine Sehnsucht nach kompromissloser Liebe, tiefem Vertrauen und zaghafter Hoffnung. Über Nanas Tod hinaus (2012) haben sich Eltern und Freund*innen der Familie dem jungen Erbe Nana Stäckers verpflichtet. Wir freuen uns auf eine Auswahl von Bildern in Kooperation mit dem Verein Recover your Smile e.V. München.
Zeitgleich zeigt das Christophorus-Haus vielfältige, bunte und bewegende Tattoos aus den Münchner Studios in Kooperation mit „Abschied und Trauer im Tattoo“. Viele kleine Einstiche auf der Haut sind bleibende ästhetische Körperbilder von trauernden Zugehörigen.
Die Ausstellung „Auf und unter der Haut: Ausdruck und Kreativität in Körper“ befindet sich von 21. September 2026 bis 15. Januar 2027 in unterschiedlicher Gewichtung in den Räumen des Christophorus-Hauses (Effnerstr. 93, 81925 München). Unsere Mitarbeiter*innen stellen ein interessantes Begleitprogramm zusammen. Es ist offen für alle Interessierten ab 12 Jahre.
Anfragen zu Ausstellungsführungen und Begleitprogramm richten Sie bitte an: stegen@chv.org , Tel: +49 (0) 89 13 07 87-342 mobil +49 160 8982 142
Hausführungen bieten Einblicke in die praktische Arbeit im Hospiz. Die vorhandenen Räume und ihre Einrichtung vermitteln eine Idee von den Aktivitäten im Christophorus Hospiz in Bogenhausen. Erfahrene Mitarbeiter*innen berichten über ihre Tätigkeiten: die medizinische Pflege, die hauswirtschaftliche Versorgung und die psychosoziale Begleitung von Schwerstkranken und ihren Angehörigen.
Verlust und Trauer in einem fremden Land sind oft still und verborgen. Viele Menschen sehen oder verstehen es nicht. Wenn die Nachricht kommt, dass ein Familienmitglied gestorben ist, fühlt sich das Leben kaputt an. In der Trauer fehlen oft die Worte. Der Schmerz bleibt unsichtbar und unverstanden. „Hier gibt es kein Grab, keine Trauerfeier oder Gemeinschaft, mit der in vertrauter Sprache und Tradition der Verstorbenen gedacht werden kann.“, sagt Lydia aus Albanien.
„Mein Mann und ich waren 46 Jahre verheiratet. Wir haben 2 erwachsene Töchter hier. Wird es jetzt so kommen, dass wir auf getrennten Friedhöfen liegen? Ich hier im München und mein Mann in Bursa, in der Türkei?“, fragte die Witwe.
Wir begleiten in Einzelgesprächen durch die Trauer. Ort – drinnen wie draußen - über einen Zeitraum von 6 Monaten nach persönlicher Absprache. Je nach sprachlicher Verständigung kommt eine bi-linguale Dolmetscherin hinzu. Alle Beteiligten sind der absoluten Verschwiegenheit verpflichtet und kostenlos.
Unsere Mitglieder unterstützen uns bei unserer Arbeit. Wenn auch Sie zur Arbeit des Christophorus Hospiz Verein beitragen möchten, würden wir uns freuen, Sie zu unseren Mitgliedern zählen zu dürfen. Unterstützen Sie den CHV, ob als Mitglied oder mit einer Spende.
Als gemeinnütziger Verein finanzieren wir uns zum Großteil aus Spendengeldern und sind auch auf Ihre Unterstützung angewiesen. Nur so können wir auch in Zukunft unsere wichtige Aufgabe wahrnehmen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, unsere Arbeit zu unterstützen.
Seit mehr als 30 Jahren begleitet und unterstützt der Christophorus Hospiz Verein in München (CHV) Menschen in ihrer letzten Lebensphase und ihre Angehörigen. Ziel ist, dass die Betroffenen auch mit einem unheilbaren Leiden selbstbestimmt und in Würde leben und sterben können. Dazu gehören die Linderung von Schmerzen, aber auch die Sorge um psychische, soziale und spirituelle Belange am Lebensende. Das Ziel des CHV ist es, Lebensqualität und Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen zu erhalten, zu fördern und zu verbessern, um ihnen ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt zu ermöglichen.
Freiwillig engagierte Bürger*innen gehören zum Selbstverständnis der Hospizarbeit, weil sie es sind, die mitmenschlichen Beistand am Lebensende ermöglichen und ihre Erfahrungen in der Begegnung mit Sterben, Tod und Trauer in die Gesellschaft tragen. Der Christophorus Hospiz Verein e.V. als einer der ältesten Hospizvereine Deutschlands integriert bereits seit 1987 Ehrenamtliche in die Patientenbetreuung. Aktuell unterstützen uns circa 300 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in allen Arbeitsbereichen innerhalb und außerhalb der Patientenbetreuung.